Baustellenordnung

Allgemeines

Zweck

Diese Baustellenordnung dient dazu, unter Aufrechterhaltung des Krankenhausbetriebes, Rücksichtnahme auf Patienten, Schutz des Auftragnehmers, unfall- und schadensfreie und möglichst reibungslose Bau- und Umbauarbeiten im Krankenhaus zu erreichen. Dies ist im Zusammenwirken vieler Beteiligter nur möglich, wenn diese Baustellenordnung beachtet wird.

Geltungsbereich

Die Baustellenordnung gilt für die auf dem Gelände des Städtischen Klinikums Karlsruhe gGmbH – nachfolgend SKK genannt – tätigen Fremdfirmen – nachfolgend Auftragnehmer genannt – und deren Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen. Sofern weitere Bedingungen zur Ausführung der Leistungen vereinbart sind (Leistungsverzeichnis, BVB, ZVB) gilt diese Baustellenordnung ergänzend und nachrangig. Die Baustellen-ordnung ist Bestandteil der jeweiligen Verträge.

Die verantwortliche Führungs-/Aufsichtskraft des Auftragnehmers muss diese Baustellenordnung auf der Baustelle jederzeit zur Verfügung haben.

Die Überwachung der Einhaltung der Baustellenordnung erfolgt durch eine/n Verant-wortliche/n des SKK (z.B. örtlicher Bauleiter / Bauleiterin bei GB 6 – BP, GB 6 – HT, GB 6 – TKI; GB 6 – BT), im Folgenden Bauleitung genannt. Der/die Verantwortliche wird dem Auftragnehmer mit Auftragserteilung benannt.

Bestimmungen für die Durchführung der Arbeiten

Allgemeine Bestimmungen

Der Auftragnehmer ist zur Einhaltung der die Sicherheit und Gesundheit der Arbeit-nehmer, den Schutz der Umwelt, den Transport gefährlicher Güter, den Umgang mit Gefahrstoffen und den Brandschutz betreffenden Gesetze, Verordnungen und Vor-schriften einschließlich der Unfallverhütungsvorschriften, den allgemein anerkannten sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Regeln und der Vorschriften des Verbandes der Sachversicherer verpflichtet, soweit sie für die Durchführung der Leistung einschlägig sind.

Bestimmungen des Auftraggebers

Der Ablauf der Arbeiten ist mit der zuständigen beauftragten Person des Auftraggebers (Bauleitung) rechtzeitig abzustimmen.

Anlagen, Einrichtungen, Gerätschaften und (Lager-) Räume des SKK dürfen vom Auftragnehmer nur mit  ausdrücklicher Genehmigung benutzt werden. Diese Einschränkung gilt nicht für Einrichtungen zur Meldung eines Notfalls bzw. zur Gefahrenabwehr (z.B. Telefon, Verbandskästen, Feuerlöscher usw.).


Baustaub und Krankenhaushygiene

Die Bauleitung unterrichtet den Auftragnehmer über die zu treffenden Schutzmaßnahmen auch zum Schutze vor Infektionen. Diese Maßnahmen sind im Benehmen mit der Krankenhaushygiene festgelegt, sie sind zwingend zu befolgen.

Der Auftragnehmer hat diese Informationen seinen Angestellten vor Beginn der Arbeiten weiterzugeben.

In medizinisch genutzten Bereichen ist so zu arbeiten, dass möglichst wenig Schmutz und Staub entsteht. Anfallender grober Schmutz ist sofort zu entsorgen; Baustelle und Baustellenzuwege sind, soweit nicht vom Publikumsverkehr getrennt, gegebenenfalls nach Aufforderung durch die Bauleitung feucht zu reinigen.

Das Betreten und Befahren von medizinisch genutzten Krankenhausbereichen oder Bereichen mit Publikumsverkehr ist nur mit sauberem Schuhwerk bzw. Transportmitteln erlaubt. Daher müssen bei erhöhter Schmutzentwicklung im Baustellenbereich Überschuhe angezogen werden, welche bei Verlassen des Baustellenbereichs sofort wieder auszuziehen sind. Falls erforderlich, sind am Baustellenzugang feuchte mit Desinfektionsmittellösung getränkte Bodenmatten zur Grobreinigung auszulegen. Überschuhe, Bodenmatten und Desinfektionsmittellösung werden entweder bauseits gestellt oder als eigene Position im Leistungsverzeichnis ausgewiesen.

Anfallender Schutt, Baustoffreste, Verpackungsmaterial, Abfälle usw. sind arbeitstäglich ohne besondere Aufforderung der Bauleitung aus dem Bau zu transportieren und abzufahren. Es gilt DIN 18299 Abschnitt 4 Pkt. 1.11 und 4.1.12.

Besondere Anforderungen für Arbeiten in kontaminierten Bereichen

Bei Arbeiten in Stations- und Infektionsbereichen sind in Absprache mit der Bauleitung gegebenenfalls zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, die ein Übertreten von Staub aus dem Baustellenbereich verhindern. Der Baustellenbereich darf sich daher niemals lüftungstechnisch im Überdruck zu seiner Umgebung befinden. Staubwände werden in den erforderlichen Bereichen entweder bauseits gestellt oder werden als eigene Position im Leistungsverzeichnis ausgewiesen.
Bei Arbeiten mit Infektionsgefährdung muss bei Verunreinigungen sowie vor und nach Abschluss der Arbeiten eine Händereinigung und Desinfektion stattfinden. Des Weiteren kann es erforderlich sein, Schutzkleidung (Schutzkittel, Mund- und Nasenschutz, Handschuhe, Kopfhaube und/oder Schutzbrille) zu tragen. Die Schutzbekleidung wird entweder bauseits gestellt oder als eigene Position im Leistungsverzeichnis ausgewiesen.

Baulärm

Unvermeidbarer Baulärm ist auf ein Minimum zu beschränken. Die Arbeitszeit ist aus Gründen des Lärmschutzes in der Regel auf den Zeitraum von 7:00 bis 18:00 Uhr beschränkt, es ist eine Mittagsruhezeit von 12:00 bis 14:00 Uhr zu berücksichtigen, in der geräuschintensiven Arbeiten nach Möglichkeit nicht ausgeführt werden sollen. Notwendige Ausnahmen sind bei der Bauleitung vor Beginn der Arbeiten zu beantragen.

Es dürfen nur superschallgedämpfte Geräte und Maschinen zum Einsatz kommen, die ein „lärmarmes“ Arbeiten ermöglichen.

Kompressor- und Bohrhammereinsatzzeiten sind über die Bauleitung mit der betroffenen Klinik abzustimmen und müssen eingehalten werden.

Brandmeldeanlage

In den meisten Bereichen des SKK ist zur Früherkennung von Bränden eine Brandmeldeanlage installiert. Es ist sicherzustellen, dass bei Arbeiten mit Rauch- bzw. Staubentwicklung die betreffenden Brandmelder durch die Bauleitung während der Arbeit abgeschaltet sind. Dies bedingt die unbedingte Anmeldung aller Arbeiten bei der Bauleitung.

Kosten für die Anfahrten der Feuerwehr, welche durch versehentliches Auslösen des Brandmeldealarms durch Rauch- bzw. Staubentwicklung ausgelöst werden, gehen zu Lasten des Auftragnehmers.

Allgemeine Pflichten des Auftragnehmers

Der Auftragnehmer ist verpflichtet:

  • Sich vor Aufnahme der Arbeit bei der Bauleitung des SKK zu melden.
  • Sich vor Einrichtung der Baustelle mit der Bauleitung in Verbindung zu setzen,  
      um die erforderlichen Brand-, Sicherheits-, Arbeitsschutz- und Umweltschutzmaßnahmen abzustimmen und sich unterrichten und einweisen zu lassen.
  • Sein Personal insbesondere über die in Ziff. 2 genannten Vorschriften zu belehren und für deren Einhaltung zu sorgen.
  • Die notwendigen bzw. vorgeschriebenen Schutzausrüstungen in ausreichender  Menge und Qualität zur Verfügung zu stellen und die bestimmungsgemässe Nutzung zu überwachen und über die Gefährdungsbeurteilung seinen Verantwortungsbereich so zu organisieren, dass Gefahren wirksam begegnet wird.
  • Sich vor Beginn der Arbeiten bei der Bauleitung über das Vorhandensein von Brandmeldeanlagen, Versorgungsleitungen usw. zu informieren und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen mit der Bauleitung abzustimmen.
  • Der Bauleitung Angaben über Energie- und Leistungsbedarf an Strom, Gas, Wasser usw. zu machen.
  • Seine Baustellen abzusichern.
  • Für Flucht- und Rettungswege sowie Notausgänge - soweit nicht bereits vorhanden - zu sorgen und diese freizuhalten.
  • Sauberkeit und Ordnung auf der Baustelle zu gewährleisten. Durch ihn verschmutzte Bereiche und Einrichtungen unverzüglich und ohne besondere Aufforderung zu seinen Lasten fachgerecht wieder in den ordnungsgemäßen Zustand zu versetzen und von ihm verursachte Schäden unverzüglich der  Bauleitung zu melden und fachgerecht zu beheben.
  • Arbeitsunfälle der Bauleitung unverzüglich schriftlich zu melden.
  • Während der Bauausführung durch lärmdämmende und lärmdämpfende Maßnahmen nach dem Stand der Technik dafür zu sorgen, dass Lärmbelästigungen durch den Baubetrieb vermieden werden. Die geforderten Immissionswerte (z.B. nach TA Lärm) dürfen nicht überschritten werden.
  • Druckgasflaschen und Gefahrstoffe dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Bauleitung in das SKK gebracht werden. Sie sind arbeitstäglich aus den Klinikgebäuden zu entfernen.
  • Nur Steckdosen, die zusätzlich über FI (RCD) geschützt sind, zu benutzen. Hinweise dazu erteilt die Bauleitung. Ggf. ist vom AN ein mobiler FI einzusetzen.
  • Erteilte Auflagen des Auftraggebers und der Bauleitung sachgerecht und fristgemäß zu erfüllen.
  • Die Baustelle nach Abschluss der Arbeiten in einem ordnungsgemäßen Zustand zu übergeben.
  • Ggf. übergebene Schlüssel und Zylinder nach Beendigung der Arbeiten unaufgefordert zurückzugeben.  

Verboten sind:

  • Werbung
  • Fotografieren und Filmen
  • Wohnen und Übernachten
  • Aufenthalt unter Alkoholeinwirkung
  • das Mitbringen und der Verzehr jeder Art von alkoholischen Getränken
  • Feuer, offenes Licht und Rauchen innerhalb der Gebäude
  • die Durchführung privater Arbeiten auf dem Gelände des SKK.

Geheimhaltung/Datenschutz

Der Auftragnehmer und sein Personal haben alle Kenntnisse, die sie aus der 
Abwicklung des Auftrags erhalten, vertraulich zu behandeln.

Der Auftragnehmer wird diese Kenntnisse ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Auftraggebers weder an Dritte, die nicht mit der Abwicklung des Auftrags in Verbindung kommen weitergeben, noch in anderer Weise der Öffentlichkeit zugänglich
machen.

Eigentum des Auftragnehmers

Für Maschinen, Werkzeuge, Geräte, Materialien und sonstiges Eigentum des
Auftragnehmers, das auf dem Gelände des SKK lagert, ist der Eigentümer verantwortlich. Von Seiten des SKK wird für diese Gegenstände keine Haftung übernommen. Soweit möglich werden dem Auftragnehmer zur Eigentumssicherung dieser Gegenstände von der zuständigen Bauleitung abschließbare Räumlichkeiten zur Lagerung zugewiesen. Gefahrstoffe, Druckgasflaschen usw. dürfen in diesen Räumlichkeiten grundsätzlich nicht gelagert werden.

 Die Verwendung von mitgebrachten Schließzylindern ist ausdrücklich untersagt. Sämtliche Räume müssen im Brandfall zugänglich sein, aus diesem Grund sind nur Zylinder, die auf die Schließanlage des Klinikums passen, zugelassen.

Folgen von Zuwiderhandlungen

Zuwiderhandlungen gegen die Baustellenordnung können einen Verweis von der Baustelle und vom Gelände des SKK zur Folge haben.

Weisungen und Auskünfte des SKK

Weisungen der Klinikhygiene und des Brandschutzes

Der Auftragnehmer sowie gegebenenfalls seine Nachunternehmer sind verpflichtet, den Weisungen der Klinikhygiene, des Brandschutzbeauftragten, der Fachkraft für Arbeitssicherheit und des Umweltbeauftragten des SKK zu folgen. Diese weisen sich mit Namensschild aus. Die zuständige Bauleitung ist hiervon unverzüglich zu informieren.

Weisungen durch Nutzer (Personal des SKK)

In medizinisch genutzten Bereichen sind die für den Betrieb der Bereiche Zuständigen (Ärzte und Pflegepersonal) gegenüber den Mitarbeitern des Auftragnehmers nur dann weisungsbefugt, wenn ein Notfall die vorübergehende Einstellung der Tätigkeit zum Schutze des Patienten unabdingbar macht. Die zuständige Bauleitung ist hiervon unverzüglich zu informieren.

Müssen Arbeiten aus Gründen des Klinikbetriebes vorübergehend eingestellt werden,  sind die Wartezeiten zu dokumentieren und umgehend der Bauleitung zur Gegenzeichnung vorzulegen.

Brandschutz

Verantwortung für den Brandschutz

Der Auftragnehmer ist für den Brandschutz im Zusammenhang mit den von ihm vorzunehmenden Arbeiten verantwortlich. Brandschutztechnische Forderungen des Brandschutzbeauftragten sind in jedem Fall zu erfüllen.

Vorbeugender Brandschutz

Bei Durchführung der Arbeiten ist der Auftragnehmer verpflichtet, alle Maßnahmen zu ergreifen, die geeignet sind eine Brandentstehung zu verhindern.
Schweißen, Löten, Trennschneiden, Abbrennen, Arbeiten mit offener Flamme sowie Arbeiten mit Heißluftgebläsen sind Feuerarbeiten und müssen vor Arbeitsaufnahme genehmigt werden. Hierzu wird durch die Bauleitung vor Beginn der Ausführung ein Schweißerlaubnisschein ausgestellt, ohne den mit den genannten Arbeiten nicht begonnen werden darf. Entsprechende Schutzmaßnahmen (z.B. Vorhalten von Feuerlöschern) müssen in Absprache mit der Bauleitung durchgeführt werden. Das Stellen von Brandwachen wird, sofern erforderlich, gesondert vergütet.

Öffnungen/Durchbrüche

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, durch ihn geschaffene Öffnungen in andere Geschosse oder in Wänden, die die Baustelle begrenzen sofort mit Brandschutzkissen zu schließen (erhältlich über die Bauleitung).

Überwachung des Brandschutzes

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Brandschutzmaßnahmen zu kontrollieren und Unzulänglichkeiten unverzüglich zu beseitigen. Er hat die Bauleitung oder den Brandschutzbeauftragten zu informieren, wenn die Durchführung der erforderlichen Brandschutzmaßnahmen erschwert oder unmöglich gemacht werden und somit vertragliche Pflichten nicht erfüllt werden können.
Unbeschadet der vorgenannten Kontrollen behält sich der Auftraggeber das Recht vor, jederzeit Baustellenbegehung durchzuführen und dabei die Einhaltung der Brandschutzvorschriften zu überprüfen.

Umweltschutz

Verantwortung für den Umweltschutz

Der Auftragnehmer trägt die Verantwortung für den Umweltschutz (z.B. Immissionsschutz, Gewässerschutz, Abfall) bei Errichtung, Aufrechterhaltung und Räumung der Baustelle. Die Bauleitung unterrichtet den Auftragnehmer über die zu treffenden Maßnahmen bezüglich des Umweltschutzes, der Auftragnehmer hat diese Informationen seinen Angestellten vor Beginn der Arbeiten weiterzugeben.

Diese Maßnahmen werden von der Bauleitung im Benehmen mit dem Umweltbeauftragten des SKK festgelegt, sie sind zwingend zu befolgen.

Überwachung der Umweltschutzmaßnahmen

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Umweltschutzmaßnahmen zu kontrollieren und 
 Unzulänglichkeiten unverzüglich zu beseitigen. Er hat die Bauleitung oder den Umweltbeauftragten zu informieren, wenn die Durchführung erforderlicher Umweltschutzmaßnahmen erschwert oder unmöglich gemacht wird und er somit seine vertraglichen Pflichten nicht erfüllen kann. Unbeschadet der vorgenannten Kontrollen behält sich der Auftraggeber das Recht vor, jederzeit Baustellenbegehungen durchzuführen und dabei die Einhaltung des Umweltschutzes zu überprüfen.

Meldung von Umweltschadensereignissen

Der Auftragnehmer hat Ereignisse, die zu Umweltschäden führen oder führen können (z.B. Luft-, Boden-, Gewässerverunreinigungen, Lärm- und Geruchsbelästigungen) unverzüglich der Bauleitung oder dem Umweltbeauftragten zu melden.

Umweltgefährdende Stoffe

Umweltgefährdende Stoffe sind der Bauleitung oder dem Umweltbeauftragten vor der Arbeitsaufnahme anzuzeigen.

Baustoffe, die nicht verwendet werden dürfen

Der Auftraggeber legt größten Wert auf die Verwendung von Baustoffen und Verarbeitungsweisen, die sowohl für die menschliche Gesundheit als auch für die Umwelt unbedenklich sind. Sämtliche Baustoffe und die zu ihrer Verarbeitung erforderlichen Hilfsmittel (Bauhilfsstoffe, z.B. Anstriche, Grundierungen, Kleber, Spachtelmasse usw.) dürfen in eingebautem Zustand keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen des menschlichen Organismus durch Freisetzen von toxischen Bestandteilen in Gasen und Dämpfen oder Schwebstoffen hervorrufen.

Baustoffe und Bestandteile, die nach den TRGS ein erwiesenes kanzerogenes, fruchtschädigendes oder erbgutveränderndes Potential aufweisen oder im Verdacht stehen ein solches Potential zu enthalten, sind unzulässig. Diese dürfen weder angeboten, noch eingebaut werden. Weiterhin dürfen keine Materialien eingebaut werden, die zu einer offensichtlichen Beeinträchtigung des menschlichen Wohlbefindens führen (z.B. Hautreizungen oder Allergien durch Faserpartikel, Gase, Dämpfe, Geruchsbelästigungen etc.)

Des Weiteren dürfen die folgende Bau- und Bauhilfsstoffe nicht eingebaut werden:

  • Solche, die vollhalogenisierte oder teilhalogenisierte Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW, H-FCKW, KW, H-FKW etc.) oder andere klimaschädigende Stoffe enthalten bzw. unter ihrer Verwendung hergestellt werden.
  • Tropenholz
  • Produkte, die die Substanz Tricosan (= Irgasan, Mikroban) enthalten und mit dem Schlagwort (antibakteriell) beworben werden. Vor Einbau eines derartigen beworbenen Produkts ist unter Vorlage des Produktdatenblattes über die Bauleitung die Klinikhygiene einzuschalten.

Verkehrssicherheit

Im SKK gelten die Regeln des öffentlichen Straßenverkehrs.Firmenfahrzeuge des Auftragnehmers sind auf den von der Bauleitung zugewiesenen und entsprechend ausgewiesenen Parkplätzen abzustellen.

 Bei der Einfahrt in das Klinikgelände weist der Auftragnehmer an der Pforte durch Vorzeigen des erteilten Auftrags nach, dass er für Arbeiten im SKK beauftragt ist und damit eine Einfahrtsgenehmigung besitzt. Bei Bauzeitverlängerungen ist durch die Bauleitung die vorgesehene Ausführungszeit im Auftrag entsprechend zu korrigieren.

Privat – PKW’s dürfen nicht auf dem Klinikgelände abgestellt werden.

Personaleinsatz

Weitergabe von Arbeiten

Leistungen dürfen nur mit dem Einverständnis des Bauherrn auf der Grundlage dieser Baustellenordnung an Subunternehmer weitervergeben werden. Der Auftragnehmer hat bei der Vergabe von Arbeiten an andere Unternehmer seiner Abstimmungspflicht entsprechend § 8 Arbeitsschutzgesetz ArbschG nachzukommen. So ist z.B. unter Einschaltung eines Koordinators (nicht SiGeKo) sicherzustellen, dass über eine Gefährdungsbeurteilung Verhaltens- und Schutzmassnahmen, die für Auftragnehmer und Nachunternehmer verbindlich sind, festgelegt.

Ansprechpartner und Kontaktdaten

Notrufe:

  • Bei Feuer 0112 (Festnetz Klinikum) oder 112 (Klinikintern)
  • Bei Umweltschäden 0112 (Festnetz Klinikum)
Zuständig Telefon Name
Bauleitung   siehe Auftragsschreiben
Brandschutzbeauftrager/vorbeugender Brandschutz 0721 974-1544 Hr. Rosendahl, Hr. Zorn
Umweltbeauftragter 0721 974-1240 Hr. Hassler
Arbeitssicherheit 0721 974-1003 Hr. Hergl
klinikhygiene über Bauleitung Hr. Dr. Kniehl
SiGeKo   gesonderte Informationen
Med. Notfallversorgung   klinikintern