Vorsorge zur Vermeidung von Steinen (Metaphylaxe)

Die allgemeine Metaphylaxe beinhaltet alle Maßnahmen zur Vermeidung einer Übersättigung des Urins mit zur Kristallisation neigenden Substanzen. Dazu ist in erster Linie eine ausreichende Urinausscheidung von mindestens 2-2,5 Litern pro Tag erforderlich. Die Flüssigkeitszufuhr sollte gleichmäßig über den Tag verteilt zu sich genommen werden. Zur Kontrolle der ausreichenden Verdünnung (Dilution) des Urins eignen sich das Urometer oder spezielle Teststreifen. Hiermit kann eine Dichtebestimmung des Urins erfolgen (<1,010 g/cm3).
Die spezielle Metaphylaxe wird individuell auf die Steinart und das laborchemische Risikoprofil des jeweiligen Patienten abgestimmt. Dazu ist eine weitere intensive Betreuung durch den Urologen essentiell.

Zur Harnsteinmetaphylaxe haben wir ein Patienten-Informationsblatt zusammengestellt.

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