Tumorzentrum Karlsruhe - Clinical Cancer Center (CCC)
Warum wurde das Tumorzentrum Karlsruhe - Clinical Cancer Center (CCC) gegründet?
In den letzten Jahrzehnten kommt es u.a. durch die gestiegene Lebenserwartung zu einer Zunahme der Krebserkrankungen. Gleichzeitig gibt es aber große Fortschritte in der Erkennung und Behandlung einer Vielzahl von Tumoren.
Die Diagnose Krebs stellt für Patienten, Angehörige und Ärzte eine besondere Herausforderung dar. Daher haben wir es uns im Städtischen Klinikum Karlsruhe zur Aufgabe gemacht, für jeden Krebspatienten eine fachübergreifende Therapie auf höchstem Niveau anzubieten.
Aus diesem Grund gründeten wir das Tumorzentrum Karlsruhe (CCC). Das Tumorzentrum koordiniert die Zusammenarbeit der hochqualifizierten Kliniken und Institute, um unseren Patienten eine optimale Behandlung anzubieten.
Am Städtischen Klinikum Karlsruhe stehen genauso wie an einer Universitätsklinik alle Fachdisziplinen zur Behandlung von Tumorerkrankungen zur Verfügung.
Die Stärke des Tumorzentrums Karlsruhe liegt in der engen Kooperation aller Kliniken und Institute. Dies ist bei der Behandlung von Tumorpatienten sehr wichtig.
Beispiele für Tumorerkrankungen mit den an der Behandlung beteiligten Fachabteilungen
Nachfolgend sind einige Beispiele für Tumorerkrankungen mit den an der Behandlung beteiligten Fachabteilungen aufgeführt:
Tumore des Verdauungstraktes
Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie, Medizinische Klinik II, Medizinische Klinik III, Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie, Zentralinstitut für Bildgebende Diagnostik und Pathologisches Institut.
Tumore aus dem gynäkologischen Bereich
Frauenklinik, Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie, Medizinische Klinik III, Zentralinstitut für Bildgebende Diagnostik und Pathologisches Institut.
Tumore aus dem urologischen Bereich
Urologische Klinik, Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie, Medizinische Klinik III, Zentralinstitut für Bildgebende Diagnostik und Pathologisches Institut.
Lungentumore
Medizinische Klinik I, Klinik für Gefäß- und Thoraxchirurgie, Medizinische Klinik III, Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie, Zentralinstitut für Bildgebende Diagnostik und Pathologisches Institut.
Tumore aus dem Kopf-Hals-Bereich:
Hals-Nasen-Ohrenklinik, Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie, Medizinische Klinik III, Zentralinstitut für Bildgebende Diagnostik und Pathologisches Institut.
Tumore aus dem Bereich der Blutbildung (Leukämien und Lymphome)
Medizinische Klinik III, Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie, Zentralinstitut für Bildgebende Diagnostik, Pathologisches Institut und Klinik für Nuklearmedizin.
Weitere Einrichtungen
Neben den medizinischen Abteilungen stehen weitere Einrichtungen zur Verfügung:
- Abteilung Psychoonkologie
- Patientenberatungsdienst
- Abteilung für Physiotherapie
- Ernährungsberatung
- Ambulante palliativmedizinische Versorgung
- Selbsthilfegruppen
Wie erarbeiten die Spezialisten ihre gemeinsamen Behandlungsempfehlungen?
Jede neu diagnostizierte Krebserkrankung eines Patienten innerhalb des Tumorzentrums, die eine interdisziplinäre Entscheidungsfindung notwendig macht, wird in wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenzen besprochen, an denen die Spezialisten aller Institute und Kliniken teilnehmen. Bei Bedarf werden Vertreter anderer Institute und Kliniken eingeladen.
Gemeinsam wird eine Empfehlung für die optimale Behandlung ausgesprochen.
Beteiligte Kliniken und Institute
- Augenklinik
- Frauenklinik
- Hals-Nasen-Ohrenklinik
- Hautklinik
- Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie
- Klinik für Gefäß- und Thoraxchirurgie
- Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
- Klinik für Nuklearmedizin
- Klink für Radioonkologie und Strahlentherapie
- Medizinische Klinik II, Schwerpunkt Gastroenterologie, Hepatologie und Diabetologie
- Medizinische Klinik III, Schwerpunkt Hämatologie, Onkologie, Infektiologie und Palliativmedizin
- Neurochirurgische Klinik
- Urologische Klinik
- Zentralinstitut für Bildgebende Diagnostik, Radiologie
- Pathologisches Institut





