Hauptakteure des Gefäßzentrums
Klinik für Gefäß- und Thoraxchirurgie
Prof. Dr. med. Martin Storck
Klinikdirektor Klinik für Gefäß- und Thoraxchirurgie
Moltkestraße 90
76133 Karlsruhe
Telefon: 0721 974-2301
Telefax: 0721 974-2309
gefaesszentrum@klinikum-karlsruhe.de
Zentralinsitut für Bildgebende Diagnostik - Radiologie
Prof. Dr. med. Peter Reimer
Institutsdirektor des Zentralinstitus für Bildgebende Diagnostik
Moltkestraße 90
76133 Karlsruhe
Telefon: 0721 974-1901
Telefax: 0721 974-1909
radiologie@klinikum-karlsruhe.de
Angiologie
Dr. med. Raulin und fachärztliche Kollegen
Fachärzte für Kardiologie, Angiologie und Phlebologie
Medizinisches Versorgungszentrum
Kaiserstraße 104
76133 Karlsruhe
Telefon: 0721 4647 810
Telefax: 0721 4647 819
Kooperierende Kliniken
Medizinische Klinik IV
Prof. Dr. med. Claus Schmitt
Internetseite
Medizinische Klinik II
Prof. Dr. med. Liebwin Goßner
Internetseite
Patienten des Gefäßzentrums werden im Rahmen einer engen konsiliarischen Tätigkeit bei Stoffwechselentgleisungen oder anderen diabetologischen Fragestellungen durch einen Diabetologen DDG aus der Medizinischen Klinik II mitbetreut.
Häufig besteht bei gefäßkranken Patienten die Notwendigkeit, die Stoffwechseleinstellung perioperativ/periinterventionell anzupassen oder die Blutzuckerbehandlung auf andere Medikamente umzustellen.Dies geschieht in einer täglichen Kooperation mit den Kollegen der Radiologie und Gefäßchirurgie.
Bei Patienten mit sehr starken Blutzuckerentgleisungen besteht die Möglichkeit, vor einer geplanten Operation/ radiologischen Interventionen im Gefäßzentrum zuerst in der Gastroenterologie/Diabetologie den Blutzucker zu optimieren und danach in einer für den Patienten günstigeren Stoffwechselsituation den Eingriff durchzuführen.
Auch bei anderen internistischen Erkrankungen besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen Gefäßzentrum und der Klinik für Gastroenterologie/Diabetologie. Zudem werden die Patienten des Gefäßzentrums, welche an einem diabetischen Fußsyndrom leiden und gefäßchirurgisch vorgestellt werden, bevorzugt an einem Tag der Woche in der Ambulanz betreut, an dem auch ein Diabetologe (DDG) den Patienten mit begutachtet. Ein besonderes Augenmerk wird z. B. auf die korrekte Schuhversorgung gelegt.
Medizinische Klinik I
Prof. Dr. med. Martin Hausberg
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Patienten mit Bluthochdruck: Diagnostik von Nierenarterienstenosen sowie Stenosen an anderen großen Arterien mittels Ultraschall einschließlich farbkodierter Duplexsonographie, Erweiterung der Diagnostik in Kooperation mit dem Gefäßzentrum (Angiographie, MRT) und Therapie entweder interventionell oder operativ.
Patienten mit Niereninsuffizienz, die eine Nierenersatztherapie benötigen: Anlage von Dialyseshunts nach duplexsonographischer Vordiagnostik in der Medizinischen Klinik I in der Klinik für Gefäßchirurgie. Revision von Dialyseshunts in Zusammenarbeit mit dem Gefäßzentrum entweder interventionell oder operativ.
Patienten mit arteriellen Gefäßverengungen oder -verschlüssen, u.a. Diabetiker: nach duplexsonographischer und angiographischer Vordiagnostik interventionelle oder operative Therapie der Gefäßproblematik, prä- postinterventionelle Mitbetreuung der Patienten in Hinblick auf die Begleiterkrankungen (z.B. Bluthochdruck, Diabetes, Nierenerkrankungen, Infektionen).
Medizinische Klinik III
Prof. Dr. med. Martin Bentz
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Hautklinik
Prof. Dr. med. Wolfgang Gehring
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Folgende diagnostische und therapeutische Gefäßleistungen werden von der Hautklinik angeboten:
Diagnostisch
- Farbkodierte Duplexsonographie der Venen der unteren Extremität.
- Arterielle Druckmessung der Extremitätenarterien mittels Doppler
- Arterielle Pulsoszillographie der Fingerarterien
Therapeutisch
- Krampfaderoperationen (Crossektomie mit Stripping) sämtlicher Beinvenen, einschließlich minimalinvasiver Verfahren
- Sklerosierung von Besenreisern und kleinerer Krampfadern
- Laserbehandlung von Hämangiomen
- Ulkus cruris Behandlungen nach den Richtlinien der modernen Wundbehandlung einschließlich operativer Verfahren(Shave-Exzision, Mesh-graft Transplantation), Vakuum-Behandlungen und Biosurgery
Neurologie
Prof. Dr. Georg Gahn M.B.A.
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Neurochirurgische Klinik
Prof. Dr. med. Uwe Spetzger
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Augenheilkunde
Prof. Dr. med. Albert Augustin
Internetseite
Hierzu gehört die diabetische Augenerkrankung, bei der es zu Ausfällen der Durchblutung und zu Neubildungen von Gefässen kommt (diabetische Retinopathie).
Die Aufgabe der Kooperation verschiedener Disziplinen ist es, bei diesem Krankheitsbild schwerwiegende Komplikationen zu verhindern. Dem Augenarzt stehen hierzu diverse operative oder weniger invasive Methoden zur Verfügung. Letztere können v.a. dann zum Einsatz kommen, wenn eine frühe Diagnose erfolgt. Daher werden Netzwerke immer wichtiger.
Die Augenklinik verfügt über sämtliche modernen diagnostischen Verfahren einschliesslich Laserscanningophthalmoskopie sowie optischer Kohärenztomographie (Medical Retina).
Ein weiteres Krankheitsbild stellen Verschlüsse der Gefässe der Netzhaut, sowohl arteriell, als auch venös dar (retinale Venenverschlüsse, retinale Arterienverschlüsse). Die Konsequenzen sind der zeitweise oder permanente Ausfall bestimmter Gesichtsfeldbereiche, eine Sehverschlechterung und in schweren Fällen sogar eine vollständige Erblindung. Auch hier ist die Kooperation verschiedener Disziplinen extrem wichtig, um schwerwiegende Komplikationen zu verhindern. Denn die Augengefässe sind ein Spiegel des Strombettes des Körpers. Bei diesen Krankheitsbildern stehen dem Augenarzt ebenfalls verschiedene diagnostische (Medical Retina) und je nach Schweregrad und Stadium verschiedene Therapiemöglichkeiten zur Verfügung.
Die altersbedingte Makuladegeneration ist die Haupterblindungsursache in der westlichen Welt bei über 60-jährigen wird auch zumindest teilweise durch Veränderungen der kleinen Aderhaut- und Netzhautgefässe verursacht ( altersbedingte Makuladegeneration). Heutzutage geht man davon aus, dass Veränderungen der Blutfettwerte sowie ein veränderter Entzündungsstatus mitverantwortlich an der Entstehung sind. Auch hier ist die interdisziplinäre Betreuung der Patienten von eminenter Wichtigkeit. Man geht sogar so weit, dass man spekuliert, ob nicht Blutfettsenker in der Zukunft eine zusätzliche Behandlungsmöglichkeit der altersbedingten Makuladegeneration darstellt. Die derzeitige Therapie besteht aus der sogenannten Photodynamischen Therapie sowie der intravitrealen Injektion von diversen Medikamenten (Avastin, Macugen, Lucentis, Dexamethason, Triamcinolon). Fokus zukünftiger interdisziplinärer Kooperation wird jedoch die Verhinderung der Erkrankung sein.
Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin
Prof. Dr. med. Franz Kehl
Internet
Patienten des Gefäßzentrums werden in einem frühen Stadium der OP-Planung den Anästhesisten in der Narkosesprechstunde vorgestellt, um das individuelle Narkoserisiko zu untersuchen und zu bestimmen. Dort werden weitere Untersuchungen in Absprache mit Kardiologen (ambulant mit Frau Dr. Raulin oder stationär in der Medizinischen Klinik IV, Schwerpunkt Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin) veranlasst. Die Zusammenschau dieser Untersuchungen ist wesentliche Grundlage der weiteren Planung einer sicheren Narkose für den Patienten und der erforderlichen postoperativen Überwachung, die sich an den Eingriff anschließt.
Die Narkose wird mithilfe modernster Anästhesiekonzepte und Überwachungsgeräten von erfahrenen Kollegen der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin durchgeführt. Für Patienten mit einem hohen Risiko oder nach großen Gefäßeingriffen steht die anästhesiologisch geführte Intensivstation C010 mit allen Möglichkeiten moderner Intensivtherapie (Überwachung, Beatmung, Nierenersatzverfahren) zur Verfügung. Die Behandlung postoperativer Schmerzen wird ebenfalls in der Narkosesprechstunde geplant und vom Akutschmerzdienst der Klinik überwacht. Die Schmerzbehandlung nach großen Eingriffen erfolgt mittels patientengesteuerter Schmerzpumpen über einen Periduralkatheter, intravenös oder mit einem individuellen Medikamentenplan.
Sollten bei längerem Krankheitsverlauf Schmerzen auftreten, können diese mit verschiedenen Verfahren durch die Mitarbeiter des Zentrums für Schmerztherapie Karlsruhe behandelt werden. Dies ist sowohl stationär konsiliarisch als auch ambulant möglich.



