Hauptakteure des Gefäßzentrums

Klinik für Gefäß- und Thoraxchirurgie

Prof. Dr. med. Martin Storck
Klinikdirektor Klinik für Gefäß- und Thoraxchirurgie
Moltkestraße 90
76133 Karlsruhe

Telefon: 0721 974-2301
Telefax: 0721 974-2309
gefaesschirurgie@klinikum-karlsruhe.de
gefaesszentrum@klinikum-karlsruhe.de

Zentralinsitut für Bildgebende Diagnostik - Radiologie

Prof. Dr. med. Peter Reimer
Institutsdirektor des Zentralinstitus für Bildgebende Diagnostik
Moltkestraße 90
76133 Karlsruhe

Telefon: 0721 974-1901
Telefax: 0721 974-1909
radiologie@klinikum-karlsruhe.de

Medizinische Klinik IV/Angiologie

Prof. Dr. med. Claus Schmitt
Klinikdirkektor Medizinische Klinik IV

Dr. med. Katharina Ruppender
Leiterin der Angiologie, nicht invasive Kardiologie, Duplexsonographie, Angiologische Ambulanz 

Telefon: 0721 974-2960
Telefax: 0721 974-3069
kardiologie@klinikum-karlsruhe.de

Kooperierende Kliniken

Medizinische Klinik IV (Schwerpunkt Angiologie)

Prof. Dr. med. Claus Schmitt
OÄ Dr. Katharina Ruppender, Leiterin der Angiologie
Internetseite


Innerhalb des Gefäßzentrums besteht eine enge Kooperation mit der Medizinischen Klinik IV, sowohl mit der Kardiologie, als auch mit der Angiologie.

Die Angiologie ist ein Teilgebiet der inneren Medizin und beschäftigt sich mit Diagnostik und Therapie von Gefäßerkrankungen im Allgemeinen und im Speziellen.

Die Früherkennung der pAVK mittels Doppler-Druck Messung, Arterien Ultraschall Untersuchung mit Farbe ( Dupolexsonographie), die Erkennung und medikamentöse Einstellung der Risikofaktoren (arterielle Hypertonie, Hyperlipidämie, Diabetes mellitus), die Kontrolluntersuchungen und Verlaufskontrollen nach komplexen Gefäßeingriffen erfolgen innerhalb des Gefäßzentrums im Rahmen enger konsiliarischer Tätigkeit der Angiologie.

Ausserdem werden auch andere  Gefäßerkrankungen, wie Vaskulitis (entzündliche Gefäßerkrankungen), degenerative Gefäßprozesse sowie weitere Erkrankungen wie z.B. Aortenaneurysmen im Rahmen enger konsiliarischer Zusammenarbeit diagnostiziert, behandelt und nachbeobachtet.

Mit der Kapillarmikroskopie steht der Angiologie eine Möglichkeit  zur Beurteilung der feinen Kapillaren im Bereich  des Nagelbettes der Finger zur Verfügung, die speziell zur Spezifizierzierung akraler Durchblutungsstörungen, wie z.B. im Rahmen eines  Raynaud-Syndroms und bei der Diagnostik mancher rheumatischer Erkrankungen eine ergänzende Untersuchung darstellt.

Es besteht die Möglichkeit Patienten, die eine konservative angiologische Therapie benötigen (wie z.B. Infusionstherapie mit vasoaktiven Substanzen) stationär in unseren interdisziplinären Gefäßzentrums Betten auf Station D42 zu behandeln. Dies bietet den Vorteil, dass Patienten mit komplexen internistischen (vor allem kardiologischen) Begleiterkrankungen gegebenenfalls auch spezielle kardiologische Diagnostik erfahren können.

Patienten mit venösen Thrombembolien vor allem mit Lungenembolie werden stationär in der Medizinischen Klinik IV behandelt. Im Hinblick auf Thrombosediagnostik, Therapie und Nachsorge steht die Medizinische Klinik IV/Angiologie konsiliarisch dem Gefäßzentrum und anderen Abteilungen im Haus zur Verfügung. Auch in Fragen nach erforderlicher Antikoagulationstherapie im Hinblick auf die Wahl des Antikoagulans und bei Abschätzung von Blutungsrisiken stehen wir konsiliarisch zur Verfügung.

Im Rahmen der interdiszipilinären Gefäßzentrumskonferenz werden zwei mal wöchentlich alle komplexen Gefäßpatienten unter Anwesenheit eines Radiologen, Gefäßchirurgen und Angiologen im Hinblick auf die Therapieplanung besprochen. Komplexe ambulante Patienten des Gefäßzentrums werden dienstags vormittags bei Bedarf interdisziplinär unersucht. Regelmäßig findet auch eine Schwerpunkt-Visite der Gefäßpatienten in der Gefäßchirurgie mit dem Angiologen der Angiologie statt, so dass ohne großen Aufwand therapeutische Entscheidungen schnell getroffen werden können.
Prästationär zur Planung eines stationären Aufenthaltes zwecks konservativer Gefäßtherapie und posttstationär können Patienten in unserer Angiologischen Sprechstunde am Donnerstag Vormittag vorgestellt werden.

Jeder schwer kranke multimorbide Gefäßpatient wird im Rahmen konsiliarischer kardiologischer Untersuchung einer Herzdiagnostik ( EKG und ECHO, bei Bedarf weitergehenden Untersuchungen)  unterzogen, um das individuelle  Operationsrisiko besser abschätzen zu können. Die kardiologische medikamentöse Therapie wird präoperativ optimiert, um eine möglichst große perioperative Sicherheit für die Gefäßpatienten zu erreichen.

Medizinische Klinik II (Schwerpunkt Diabetologie)

Prof. Dr. med. Liebwin Goßner
OA Dr. med. Johannes Huber

Internetseite

Patienten des Gefäßzentrums werden im Rahmen einer engen konsiliarischen Tätigkeit bei Stoffwechselentgleisungen oder anderen diabetologischen Fragestellungen durch die Diabetologie aus der Medizinischen Klinik II mitbetreut. Ein Zertifikat durch die Deutsche Diabetes Gesellschaft liegt vor.

Häufig besteht bei gefäßkranken Patienten die Notwendigkeit, die Stoffwechseleinstellung perioperativ/periinterventionell anzupassen oder die Blutzuckerbehandlung auf andere Medikamente umzustellen.Dies geschieht in einer täglichen Kooperation mit den Kollegen der Radiologie und Gefäßchirurgie.

Bei Patienten mit sehr starken Blutzuckerentgleisungen besteht die Möglichkeit, vor einer geplanten Operation/ radiologischen Interventionen im Gefäßzentrum zuerst in der Gastroenterologie/Diabetologie den Blutzucker zu optimieren und danach in einer für den Patienten günstigeren Stoffwechselsituation den Eingriff durchzuführen.

Auch bei anderen internistischen Erkrankungen besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen Gefäßzentrum und der Klinik für Gastroenterologie/Diabetologie. Zudem werden die Patienten des Gefäßzentrums, welche an einem diabetischen Fußsyndrom leiden und gefäßchirurgisch vorgestellt werden, bevorzugt an einem Tag der Woche in der Ambulanz betreut, an dem auch ein Diabetologe (DDG) den Patienten mit begutachtet. Ein besonderes Augenmerk wird z. B. auf die korrekte Schuhversorgung gelegt.

Medizinische Klinik I

Prof. Dr. med. Martin Hausberg
Internetseite

Patienten mit Bluthochdruck: Diagnostik von Nierenarterienstenosen sowie Stenosen an anderen großen Arterien mittels Ultraschall einschließlich farbkodierter Duplexsonographie, Erweiterung der Diagnostik in Kooperation mit dem Gefäßzentrum (Angiographie, MRT) und Therapie entweder interventionell oder operativ.

Patienten mit Niereninsuffizienz, die eine Nierenersatztherapie benötigen: Anlage von Dialyseshunts nach duplexsonographischer Vordiagnostik in der Medizinischen Klinik I in der Klinik für Gefäßchirurgie. Revision von Dialyseshunts in Zusammenarbeit mit dem Gefäßzentrum entweder interventionell oder operativ.

Patienten mit arteriellen Gefäßverengungen oder -verschlüssen, u.a. Diabetiker: nach duplexsonographischer und angiographischer Vordiagnostik interventionelle oder operative Therapie der Gefäßproblematik, prä- postinterventionelle Mitbetreuung der Patienten in Hinblick auf die Begleiterkrankungen (z.B. Bluthochdruck, Diabetes, Nierenerkrankungen, Infektionen).

Medizinische Klinik III

Prof. Dr. med. Martin Bentz
Internetseite

Neurologie

Es besteht eine enge Kooperation mit der Stroke Unit sowie der Neuroradiologie bei der Behandlung von akuten Schlaganfällen.

Prof. Dr. Georg Gahn M.B.A.
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Neurochirurgische Klinik

Prof. Dr. med. Uwe Spetzger
Internetseite 

Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin

Prof. Dr. med. Franz Kehl
Internet

Patienten des Gefäßzentrums werden in einem frühen Stadium der OP-Planung den Anästhesisten in der Narkosesprechstunde vorgestellt, um das individuelle Narkoserisiko zu untersuchen und zu bestimmen. Dort werden weitere Untersuchungen in Absprache mit Kardiologen (ambulant mit Frau Dr. Raulin oder stationär in der Medizinischen Klinik IV, Schwerpunkt Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin) veranlasst. Die Zusammenschau dieser Untersuchungen ist wesentliche Grundlage der weiteren Planung einer sicheren Narkose für den Patienten und der erforderlichen postoperativen Überwachung, die sich an den Eingriff anschließt.

Die Narkose wird mithilfe modernster Anästhesiekonzepte und Überwachungsgeräten von erfahrenen Kollegen der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin durchgeführt. Für Patienten mit einem hohen Risiko oder nach großen Gefäßeingriffen steht die anästhesiologisch geführte Intensivstation C010 mit allen Möglichkeiten moderner Intensivtherapie (Überwachung, Beatmung, Nierenersatzverfahren) zur Verfügung. Die Behandlung postoperativer Schmerzen wird ebenfalls in der Narkosesprechstunde geplant und vom Akutschmerzdienst der Klinik überwacht. Die Schmerzbehandlung nach großen Eingriffen erfolgt mittels patientengesteuerter Schmerzpumpen über einen Periduralkatheter, intravenös oder mit einem individuellen Medikamentenplan.

Sollten bei längerem Krankheitsverlauf Schmerzen auftreten, können diese mit verschiedenen Verfahren durch die Mitarbeiter des Zentrums für Schmerztherapie Karlsruhe behandelt werden. Dies ist sowohl stationär konsiliarisch als auch ambulant möglich.