Information für Ärzte/-innen

Warum Darmzentrum Karlsruhe?

Wir möchten als interdisziplinäres Darmzentrum die Versorgung von Patienten mit Darmkrebs durch Berücksichtigung der Aspekte Vorsorge, Früherkennung, Diagnostik, operative, systemische und radioonkologische Therapie sowie Nachsorge verbessern.

Dabei achten wir auf einen ganzheitlichen Ansatz und wünschen uns eine aktive Rolle des Patienten bei der Behandlung seiner Darmkrebserkrankung.
Neben der Behandlung der körperlichen Krankheitsursachen liegt uns auch die Stützung des psychosozialen Umfeldes unserer Patienten am Herzen.

Welche Disziplinen arbeiten im Darmzentrum zusammen?

  • Allgemein- und Visceralchirurgie (Prof. Dr. Schön)
  • Onkologie (Prof. Dr. Bentz)
  • Gastroenterologie (Prof. Dr. Goßner)
  • Radiologie (Prof. Dr. Reimer)
  • Strahlentherapie (Prof. Dr. Sautter-Bihl)
  • Pathologie (Prof. Dr. Rüdiger)
  • Psychoonkologie (Dr. Cramer)

Zur Optimierung der prä- und poststationären Betreuung unserer gemeinsamen Patienten arbeiten wir gerne mit den Hausärzten und niedergelassenen Fachärzten der Region zusammen. Hierbei ist uns der persönliche Kontakt besonders wichtig.

Welches Leistungsspektrum bietet das Darmzentrum?

Auf aktueller wissenschaftlicher Basis behandeln wir innerhalb des Darmkrebszentrums sämtliche gut- und bösartigen Erkrankungen des Dünn- und Dickdarmes.

Unsere Behandlungsschwerpunkte

  • Alle chirurgischen Darmresektionen
  • Minimalinvasive Resektionen des Kolons, des Sigmas und des Rektums bei benignen und malignen Erkrankungen
  • Transanale endoskopische Mikrochirurgie (TEM) bei Tumoren des Rektums
  • Komplettes Spektrum der Leberchirurgie
  • Multiviscerale interdisziplinäre Tumorresektion

Welche Bedeutung hat unsere Interdisziplinäre Tumorkonferenz?

Die wöchentliche interdisziplinäre Tumorkonferenz (Donnerstags 15:00 Uhr, Demo-Raum Radiologie, Haus R) ist das zentrale Instrument unserer gemeinsamen Diagnostik und Therapie. Die Fachbereiche Chirurgie, Onkologie, Gastroenterologie, Strahlentherapie, Nuklearmedizin, Radiologie und Pathologie nehmen immer daran teil. Im Bedarfsfall werden weitere Experten aus den Bereichen Urologie,Gynäkologie,HNO,Dermatologie u.a. eingeladen.

Als niedergelassene Kollegen aller Fachrichtungen haben Sie jederzeit die Möglichkeit, an der Tumorkonferenz teilzunehmen und eigene Patienten vorzustellen. Wir lassen Ihnen im Anschluss die konsentierte Therapieempfehlung der Tumorkonferenz für Ihre Patienten zeitnah schriftlich zukommen.

Anmeldung zur Tumorkonferenz
Telefon: 0721 974-2101
Telefax: 0721 974-2119

Sind Patienten mit Lebermetastasen Kolorektaler Karzinome im Darmkrebszentrum am richtigen Ort?

Ja, denn wir können eine individuell und multimodale Therapie anbieten. Gerade bei der Behandlung von kolorektalen Metastasen ist ein fundiertes leitlinienbasiertes Therapiekonzept notwendig. Primäres Ziel in der Therapie von Metastasen ist nach wie vor die vollständige Resektion des Tumorherdes. Oft ist dies jedoch nur nach einer Vorbehandlung und unter gleichzeitigem Einsatz von interventionellen Verfahren möglich.

Neben allen Formen der modernen Leberchirurgie wenden wir folgende Konzepte an:

  • Neoadjuvante Chemotherapie
  • Chemoembolisation
  • Radiofrequenzablation (RFA)
  • Selektive interne Radiofrequenzablation (SIRT)

Was bietet das Darmzentrum in der Nachsorge?

Bereits während des stationären Aufenthaltes werden alle erforderlichen Schritte für die Nachsorge geplant und vorbereitet.

Wir leiten eine erforderliche Nachbehandlung wie Chemotherapie oder Bestrahlung ein, ebenso eine Rehabilitationsmaßnahme oder die notwendige häusliche Pflege.

Wurde ein künstlicher Darmausgang gelegt, gewährleisten wir die häusliche Betreuung durch unsere Stomatherapeutin.

Wir kooperieren eng mit Hausärzten und niedergelassenen Fachärzten aller Fachrichtungen, um für unsere gemeinsamen Patienten eine optimale und umfassende Therapie zu gewährleisten.