Allgemeine Vorstellung

Prof. Dr. Klaus Tatsch

Herzlich Willkommen auf den Internetseiten der Nuklearmedizin

Die Klinik für Nuklearmedizin ist organisatorisch in die „Medizinischen Kliniken“ eingebunden. Sie bietet das gesamte Spektrum der in dem Fachbereich anfallenden diagnostischen und therapeutischen Leistungen an. Als Querschnittsfach ist die Nuklearmedizin mit vielen medizinischen Fachbereichen eng interdisziplinär verknüpft.

Die Klinik versorgt die stationären Patienten des Städtischen Klinikums, bietet konsiliarisch und im Rahmen von Kooperationen ihre Leistungen aber auch Kliniken und Krankenhäusern der Umgebung an. Im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) können alle diagnostischen Verfahren von gesetzlich versicherten Patienten auch ambulant in Anspruch genommen werden. Ebenso kann ein Teil der Therapien ambulant erfolgen, sofern dies die Strahlenschutzverordnung zulässt. Privat krankenversicherte Patienten werden in der Privatambulanz betreut. 

Diagnostik

Untersuchungen mit der Positronenemissionstomographie (PET und PET/CT) werden bei onkologischen, neurologischen und kardiologischen Fragestellungen angeboten. Für die herkömmlichen szintigraphischen Untersuchungen aller einschlägigen Organsysteme werden moderne Gammakameras eingesetzt, die je nach Fragestellung Funktionsaufnahmen, Ganzkörperszintigramme oder Schnittbilder (SPECT) liefern [s. auch Leistungsschwerpunkte]

Therapie

Teil der Klinik für Nuklearmedizin ist eine Therapiestation mit sieben Betten, auf der vorwiegend gut- und bösartige Schilddrüsenerkrankungen mit Radioiod behandelt werden. Darüberhinaus werden weitere nuklearmedizinische Therapieformen angeboten wie die selektive interne Radiotherapie (SIRT) von primären Lebertumoren und Lebermetastasen, die Radioimmuntherapie  maligner Lymphome, die Radiopeptidtherapie metastasierter neuroendokriner Tumoren oder die palliative Behandlung schmerzhafter Knochenmetastasen. 

Apparative Ausstattung

Zur apparativen Ausstattung der Klinik gehören ein PET/CT Kombinationsgerät (Fa. GE Discovery PET/CT 710), je eine Schnittbild (SPECT)- und ganzkörperfähige Drei- und Zweikopfgammakamera, eine Einkopfkamera (demnächst ersetzt durch ein modernes SPECT/CT Kombinationsgerät), eine Schilddrüsenkamera, zwei Ultraschallgeräte mit Doppler-Zusatz, je zwei Sonden- und Bohrlochmessplätze, ein Ganzkörpermessplatz sowie Messgeräte zur Aktivitätsbestimmung und für Strahlenschutzmessungen. Ein Radiochemielabor mit modernen Synthesemodulen und Einrichtungen zur Qualitätskontrolle von Radiopharmaka ergänzt die Ausstattung.