Leistungsschwerpunkte

Das Leistungsspektrum der Klinik umfasst alle operativen Therapieansätze zur Behandlung neurochirurgischer Erkrankungen und Verletzungen sowohl am zentralen als auch am peripheren Nervensystem, inklusive der funktionellen Neurochirurgie, die in enger Kooperation 2010 mit der Neurologischen Klinik am Städtischen Klinikum etabliert worden ist.

Bei der operativen Therapie von Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, seiner Gefäße und Hüllen sowie des peripheren Nervensystems kommen neben den routinemäßig angewandten mikrochirurgischen Operationstechniken die Neuronavigation, die Stereotaxie, Ultraschalltechniken (Ultraschallsauger, Dopplersonographie), die Endoskopie und das intraoperative elektrophysiologische Monitoring (EEG, EMG, SEP, AEP) zum Einsatz.

Hirntumore

Ein großer zentraler Schwerpunkt der Neurochirurgischen Klinik liegt im Bereich der Hirntumore.

Behandelt werden alle Arten von Hirntumoren, sowohl gutartige als auch bösartige Raumforderungen. Es besteht eine Kooperation mit der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie sowie der Medizinischen Klinik III (Onkologie) und dem Tumorzentrum Karlsruhe - Clinical Cancer Center (CCC) des Hauses, vor allem die postoperativen Therapiemodalitäten werden hier gemeinsam erarbeitet. Komplexe Fälle werden außerdem wöchentlich in der interdisziplinären Tumorkonferenz besprochen.

  • Neurochirurgie bei Meningeomen [mehr ...]
  • Neurochirurgie bei Metastasen [mehr ...]
  • Neurochirurgie bei Hypophysentumoren [mehr ...]
  • Neurochirurgie bei Akustikusneurinomen [mehr ...]
  • Neurochirurgie bei hirneigenen Tumoren (Astrozytome, Glioblastome) [mehr ...]

Gehirnblutungen und Gefäßmissbildungen

Ein weiterer Schwerpunkt der Neurochirurgischen Klinik stellt die Behandlung von Hirnblutungen dar. Die Ursachen für diese Blutungen können unterschiedlicher Genese sein. Man unterscheidet die Subarachnoidalblutung, Epiduralblutung und die Subduralblutung.

Hirnblutungen können lebensbedrohlich sein und müssen in vielen Fällen intensivmedizinisch überwacht und neurochirurgisch behandelt werden. Da Hirnblutungen häufig eine schnelle Entscheidung erforderlich machen, besteht die Möglichkeit der digitalen Bildübertragung aus den meisten Kliniken in der Umgebung, um frühzeitig eine Entscheidung  zur Operation fällen und eine zeitnahe Verlegung der Patienten sicherstellen zu können

Gemeinsam mit den Kollegen der Sektion Neuroradiologie des radiologischen Instituts wird anhand der vorliegenden Untersuchungsbefunde die weitere Vorgehensweise individuell auf den Einzelfall abgestimmt und festgelegt.

  • Neurochirurgie bei Subarachnoidalblutung (SAB) und Aneurysmen [mehr ...]
  • Neurochirurgie bei anderen Gefäßmissbildungen (z.B. Cavernome, AVM) [mehr ...]

Schädel-Hirn-Trauma

  • Neurochirurgie bei Schädel-Hirn-Verletzungen in Folge von Unfällen [mehr ... ]

Wirbelsäulenerkrankungen

Ein großer Schwerpunkt liegt in der Behandlung aller Erkrankungen im gesamten Bereich der Wirbelsäule. Dazu gehören sowohl degenerative Veränderungen der Wirbelsäule, als auch tumoröse Erkrankungen und unfallbedingte Verletzungsfolgen.

  • Neurochirurgie bei degenerativen Erkrankungen (Lumbale Bandscheibenvorfälle, Lumbale Spinalkanalstenose und Instabilität sog. Wirbelgleiten, Stenosen und Bandscheibenvorfälle der Halswirbelsäule) [mehr ...]
  • Tumoröse Raumforderungen der Wirbelsäule [mehr ...
  • Unfallbedingte Verletzungen der Wirbelsäule [mehr ...]

Periphere Nerven

  • Neurochirurgie der peripheren Nerven [mehr ...]
  • Neurochirurgie bei Kompressionssyndrome [mehr ...
  • Neurochirurgie bei Nervenverletzungen und Transpositionen [mehr ...]

Kinder und Jugendliche

  • Pädiatrische Neurochirurgie [mehr ... ]

Funktionelle Neurochirurgie

  • Tiefe Hirnstimulation (Therapie von Bewegungsstörungen) [mehr ...]
  • Neurochirurgische Schmerztherapie [mehr ...]