Laserchirurgie

Einsatzmöglichkeiten

Der Kohlendioxid-Laser ist ein sehr präzises Schneideinstrument, das zum einen das Gewebe koaguliert (verschmilzt), weshalb bei der Operation nur sehr geringe Blutungen auftreten und das zum anderen eine sehr genaue Beurteilung des Gewebes unter mikroskopischer Vergrößerung zuläßt.

Die Energie des Diodenlasers wird aufgrund seiner Wellenlänge in größerem Ausmaß in den Blutgefäßen absorbiert, was eine effektive Blutstillung bewirkt. Er eignet sich z.B. zur Gewebeabtragung im Bereich der inneren Nase.


Der Laser wird bei folgenden Erkrankungen eingesetzt:

  • Tumoren im Mundhöhlen- und Schlundbereich
  • Kehlkopftumoren
  • Zenker-Divertikel (endoskop-/mikroskopgestützte Schwellendurchtrennung)
  • Schnarchen und Schlaf-Atmungsstörungen 
  • (Weichgaumen-, Zungengrundeingriffe)
  • Chirurgie der Nasenmuscheln
  • Nasenpolypen (einzelne Polypen)