Informationen für Patienten

Häufig gestellte Fragen

Wie erfolgt die stationäre Aufnahme?

Die stationäre Aufnahme in die Klinik für Gefäß- und Thoraxchirurgie erfolgt grundsätzlich, außer in akuten Notfällen, über die Ambulanz unserer Klinik. Nachdem Ihre Daten am Ambulanzschalter erfasst wurden, werden Sie in den entsprechenden Ambulanzräumen untersucht und der weitere diagnostische und therapeutische Ablauf geplant. Zu den Untersuchungen können unter anderem ein EKG, eine Blutentnahme (Labor), eine Röntgenaufnahme, etc. zählen.

Die Aufnahme auf Station erfolgt dann nach Abschluss der Untersuchungen. Falls Sie zu einer geplanten Operation kommen, erfolgt dann eine Vorstellung in der Prämedikationsambulanz zum Aufklärungsgespräch. Dieses Gespräch kann jedoch nach Rücksprache auch schon bis zu 14 Tage vor Ihrer stationären Aufnahme erfolgen.

Falls Sie über offene Wunden, wie beispielsweise an einem Ulcus cruris leiden, sprechen Sie bitte Ihren behandelnden Arzt an, ob ein Abstrichbefund durch den niedergelassenen Arzt erforderlich ist und bringen Sie diesen bitte mit.

Insgesamt sind unsere Bemühungen darauf ausgerichtet, Sie als Patient in die Handlungsabläufe mit einzubeziehen, um so Ihren Bedürfnissen gerecht zu werden und Ihnen Unannehmlichkeiten zu ersparen. Manches Mal lassen sich jedoch Wartezeiten und auch die Aufnahme in ein 3- oder 4- Bettzimmer auf Grund der gegebenen räumlichen Situation nicht vermeiden.

Muss ich am Aufnahmetag nüchtern in die Klinik kommen?

Bei einer für den Aufnahmetag geplanten Operation oder einem anderen Eingriff, bitte nüchtern in die Klinik kommen. Wenn Sie zur stationären Aufnahme kommen, müssen Sie nicht nüchtern sein. Das bedeutet, Sie dürfen am Aufnahmetag frühstücken. Diabetiker dürfen ebenfalls frühstücken und sich Ihr Insulin spritzen. Diabetiker sollten bei Ankunft in der Ambulanz mitteilen, dass sie Diabetiker sind, so erhalten Sie Ihre nötigen Zwischenmahlzeiten von uns.

Darf ich auch meine Medikamente ganz normal einnehmen?

Bei gerinnungshemmenden Medikamenten, wie:

  • ASS®
  • Plavix®
  • Aggrenox®
  • DuoPlavin®

halten Sie bitte frühzeitig im Vorfeld Rücksprache mit Ihrem behandelten Arzt, ob diese Medikamente pausiert werden müssen, und wie viele Tage im Voraus dies erforderlich ist. In der Regel werden diese Medikamente 7 Tage vor einer geplanten Operation pausiert, außer bei Eingriffen an der Halsschlagader.

Antidiabetika, wie:

  • Metformin®, hier reicht es in der Regel das Medikament 2 Tage vor dem geplanten Eingriff abzusetzen. Halten Sie jedoch nochmals Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt.

Muss ich Abführmittel einnehmen?

Lediglich bei Eingriffen an der Aorta ist die Einnahme einer Abführlösung auf Station erforderlich. Bei allen anderen Eingriffen reicht in der Regel eine einmalige Gabe von leichten Abführmitteln.

Welche Symptome sollten als Notfall gedeutet werden?

Symptome, die sofort ärztlicher Abklärung bedürfen:

  • Sehstörungen, Sprachstörungen und Halbseitenlähmungen - drohender Schlaganfall!
  • Bei bekanntem Aneurysma der Bauchaorta: plötzlich einsetzende Bauch- oder Rückenschmerzen - Verdacht auf Ruptur!

Unter den folgenden Links erhalten Sie weitere Informationen zum jeweiligen Themengebiet:

oder auch auf den ausliegenden Flyern in der Gefäßambulanz. Bei Interesse oder Fragen können Sie sich gerne direkt an uns wenden.