"Ausbildungskonzept Radiologie" für PJ-Studenten

Das Ausbildungskonzept

Für alle PJ Studierenden der Klinik finden wöchentlich interaktive PJ-Seminare statt.
Die Strukturierung der Lerninhalte erfolgt nach dem Lernzielkatalog der Uni Freiburg.

Seminarangebote & Unterichtseinheiten in der Radiologie:

  • Strahlenschutz, Dokumentation, Datenschutz 1 UE
  • Kontrastmittel 1 UE
  • Gerätetechnik 2 UE
  • Thoraxradiologie 5 UE
  • Gastrointestinale, genitoureterale Radiologie 5 UE
  • Vaskuläre Radiologie 3 UE
  • Neuroradiologie 3 UE
  • Sonographie 3 UE
  • Mammographie, MR-Mammographie 2 UE
  • HNO-Radiologie 1 UE

Der Unterricht findet PACS-basiert mit Beamerprojektion statt (digitale Fallsammlung).

* UE = Unterichtseinheit


Für PJ Studierende mit Wahlfach Radiologie

  • Rotation des PJ Studierenden an folgenden Arbeitsplätzen: Konventionelle Röntgendiagnostik, Computertomographie, Magnetresonanztomographie (obligat), Angiographie, Neuroradiologie, Mammographie/Ultraschall, Kinderradiologie (fakultativ)

Sie werden an den Arbeitsplätzen einem verantwortlichen Facharzt zugeteilt, der sie während der Rotation begleitet, ausbildet und Ihre Leistung überprüft. Zusammen mit den Assistenzärzten, Fachärzten Teilnahme an der Bildbefundung sowie Erstellen von radiologischen Befunden. Teilnahme an radiologischen Untersuchungsverfahren (Durchleuchtung, Angiographie, CT-Interventionen)

  • Möglichkeit an der Teilnahme an über 60 klinisch-radiologischen Konferenzen pro Woche
  • Tägliche ärztliche Kurzfortbildung im Rahmen der radiologischen Frühbesprechung
  • Eigener PC-Arbeitsplatz mit Internetzugang
  • Umfangreiche radiologische Bibliothek

Die Ausbildungsziele

In Ihrer 4-monatigen Ausbildung im Wahlfach Radiologie sollen Sie Grundfertigkeiten und Techniken der radiologischen Diagnostik und Therapie erlernen, so daß Sie im Rahmen der späteren – auch nichtradiologischen - ärztlichen Tätigkeit sicher und verantwortungsvoll mit den radiologischen Untersuchungsverfahren umgehen können. Dies umfasst die Kenntnis der Vor- und Nachteile verschiedener Verfahren, sowie deren Indikationen und Kontraindikationen.
Am Ende des PJ-Tertials im Wahlfach „Diagnostische Radiologie“ sollten PJ-Studierende einfache Röntgenbefunde aus dem konventionellen Röntgenbereich (Skelett, Thorax, Ausscheidungsurographie) unter Anleitung eines radiologischen Facharztes erstellen können. Der PJ-Studierende sollte die Vor- und Nachteile sowie die Indikationen und Kontraindikationen für die schnittbildgebenden Verfahren (CT und MRT) einschließlich der Kontrastmittelgabe kennen. Weiterhin sollte er am Ende der Ausbildung mit der Schnittbildanatomie vertraut sein und relevante anatomische Strukturen finden und benennen können. Im Rahmen der Sonographie des Abdomens soll ein standardisiertes Vorgehen bei Untersuchungen eingeübt werden, so daß alle Organe korrekt und vollständig eingestellt werden können.