Strahlenschutz

Vor mehr als 100 Jahren wurde von Wilhelm Conrad Röntgen die nach ihm benannte Strahlung entdeckt. Erst Jahre nach der Entdeckung wurden die ersten schädlichen Wirkungen bekannt.

Trotz verbesserter Gerätetechnik und sorgfältiger Ausbildung des medizinischen Personals ist jede Röntgenuntersuchung heutzutage immer noch mit einem Risiko behaftet. Bei jeder Anwendung von Röntgenstrahlen muss daher immer der Nutzen gegenüber dem Risiko gerechtfertigt sein.

„....eine Röntgenuntersuchung ist gerechtfertigt, wenn der Patient aus der Röntgendiagnostik einen erheblichen Nutzen zieht gegenüber dem das Strahlenrisiko als gering einzuschätzen ist. “

Im Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie wird mittels modernster Geräteausstattung und von speziell ausgebildetem Personals täglich aktiv Strahlenschutz betrieben. Vor jeder Untersuchung wird durch den Radiologen die optimale Untersuchungsmethode ausgewählt um, die Fragestellung zu beantworten. Dies beinhaltet auch röntgenstrahlungsfreie Untersuchungsmethoden wie Sonographie oder Magnetresonanztomographie.

Parallel zu unserem Strahlenschutz können Sie als Patient aktiv mitwirken:

  • Bringen Sie ihre alten Röntgenaufnahmen und ihren Röntgenpass zur Untersuchung mit. (Ggf. kann an der Anmeldung des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie ein neuer Röntgenpass für Sie ausgestellt werden.)
  • Beantworten Sie uns im Rahmen des Aufklärungsgesprächs nach bestem Wissen die gestellten Fragen.
  • Arbeiten Sie aktiv bei der Untersuchung mit und befolgen Sie die Anweisungen des Personals.

Im Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie entsprechen alle Untersuchungen den vorgegebenen „Leitlinien der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung in der Röntgendiagnostik“. Um die bestmögliche gleichbleibende Qualität mit der geringsten Strahlenbelastung zu erzielen, sind alle Arbeitsabläufe und Untersuchungen in unserem Qualitätsmanagement-System erfasst und an jedem Arbeitsplatz verfügbar.