Qualitätsmanagement

"Alle medizinischen Bereiche sind als Leistungsbringer zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der von ihnen erbrachten Leistungen verpflichtet." Neben dieser gesetzlichen Forderung (§135-§136 ff, Sozialgesetzbuch V) sind alle radiologischen Bereiche nach der Röntgenverordnung zur Sicherstellung der Qualität verpflichtet. Dies betrifft neben der Qualitätskontrolle der radiologischen Geräte und der Qualifikation des Personals auch die Durchführung von radiologischen Untersuchungen.

Das Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie hat sich im Jahr 2002 entschieden, ein flächendeckendes Qualitätsmanagementsystem im Institut einzuführen. Alle Dokumente des Qualitätsmanagementsystems sind von jedem computergestützten Arbeitsplatz für alle Mitarbeiter einsehbar.

Das Qualitätsmanagementsystem beinhaltet die:

  • Sicherstellung der Patientenbetreuung
  • Arbeitsanweisungen zur Durchführung radiologischer Untersuchungen
  • Anweisungen zur Befunderstellung/Befundübermittlung
  • Strahlenschutzanweisungen zum Schutz des Patienten/Personals
  • Fort- und Weiterbildungen des Personals
  • Strukturierte Einarbeitung des medizinischen Personals
  • Interne/externe Kommunikation
  • Regelmäßige interne Überwachung der Prozessabläufe
  • Kontinuierliche Qualitätsmaßnahmen zur Minimierung der Risiken
  • Beschwerdemanagement

Durch die Einführung des Qualitätsmanagementsystems konnten nachweislich die Qualität der radiologischen Leistungen und die Zufriedenheit von Patienten und ärztlichen Zuweisern entscheidend verbessert werden. So werden kürzeren Wartezeiten der Patienten, eine Optimierung der Patientenbetreuung, schnellere Befundübermittlung, sowie gleichbleibend hohe Qualität der durchgeführten Untersuchungen und Eingriffe erzielt.

Im Kalenderjahr 2002 wurde das Institut als eines der ersten großen radiologischen Institute in Deutschland nach DIN ISO 9001:2008 erstmalig zertifiziert und seitdem jährlich rezertifiziert.