Kindern und Jugendlichen Kraft geben.

Das Missionswerk spendet 10.000 Euro für psychisch kranke Kinder und Jugendliche im Städtischen Klinikum Karlsruhe.

Am 27. Februar überbrachten Isolde und Daniel Müller vom Missionswerk Karlsruhe im Beisein von Bürgermeister Klaus Stapf und Geschäftsführer Ulrich Meier einen Spendenscheck über 10.000 Euro an Martina Pitzer, Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie.

Schon bei früheren Spenden war es dem ortsansässigen Missionswerk am Kühlen Krug, einer überkonfessionellen Freikirche und Stiftung mit internationaler Sozialarbeit, wichtig, in Projekte zu investieren, die eine nachhaltige Wirkung auf Kinder haben. Deshalb war man sich bei der diesjährigen Entscheidung für einen geeigneten Spendenzweck schnell einig. Die Wahl fiel auf ein therapeutisches Projekt. „Das Missionswerk wird sei-ne aktuelle Spende für die Einrichtung eines Fitnessraumes für Kinder und Jugendliche in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie einsetzen“, erklärte Daniel Müller, Geschäftsführer und Vorstand des Missionswerkes Karlsruhe. Isolde und Daniel Müller erhoffen sich, dass durch Kraft- und Ausdauertraining die Fitness und Beweglichkeit der erkrankten Kinder verbessert und begleitend ihr Selbstwertgefühl gestärkt wird. 

Voller Freude nahm Martina Pitzer den Spendenscheck mit der stolzen Spendensumme entgegen und bestätigte aus medizinischer Sicht die positive Wirkung von sportlichen Aktivitäten auf seelische Erkrankungen. „Regelmäßige körperliche Aktivitäten und Sport können der Entstehung von seelischen Störungen vorbeugen und sie können auch bestehenden Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen entgegenwirken.“ Ihren Angaben zu Folge kann Sport die Stimmung anheben, das Selbstbewusstsein stärken und die Stressbelastbarkeit verbessern. „Begleitend zu den bestehenden Behandlungskonzepten versprechen wir uns viel vom Einsatz der neuen Fitnessgeräte im klinischen Betrieb“, so die Direktorin weiter.

Auch Bürgermeister Klaus Stapf und Geschäftsführer Ulrich Meier zeigten sich sichtlich erfreut über die Spende. „Dank solcher Spenden können wir die neu erbaute Klinik mit Spiel- und Sportgeräten ausstatten oder im Außenbereich Spielmöglichkeiten schaffen“, erklärte Meier. „Solche Investitionen sind nämlich nicht über die Fördermittel des Landes oder über die Vergütungen der Krankenhausleistungen durch die Krankenkassen abgedeckt, sie müssen von der Klinik selbst aufgebracht werden“, ergänzte Bürgermeister Stapf.

Beim Besuch vor Ort waren sich die Eheleute schnell einig: „Mit der Überbringung der Spende können wir dem Herzensanliegen des Missionswerkes, unserer Heimatstadt Karlsruhe etwas Gutes zu tun, nachkommen. Darüber hinaus können wir damit im Namen des Missionswerkes, die biblische Botschaft in Taten umsetzen – ohne Ansehen der Person oder der Religion.“